Aus Anlass der aktuellen "Aktionswoche Alkohol" erklärt Kathrin Sonnenholzner, Präsidentin der Arbeiterwohlfahrt:
„Etwa 20.000 Todesfälle werden pro Jahr durch Alkoholkonsum verursacht, etwa drei Millionen Menschen in Deutschland haben laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen eine alkoholbezogene Störung. Prävention und Frühintervention müssen deutlich früher ansetzen, denn die gesundheitlichen und sozialen Folgen von Suchtproblemen sind enorm. Gleichzeitig steht die Suchtberatung mit dem Rücken zur Wand. Es muss deutlich mehr in Prävention, Suchthilfe und Suchtberatung investiert werden, denn ohne eine angemessene Finanzierung kann das Hilfesystem nicht aufrechterhalten werden. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen und die notwendigen Mittel bereitstellen, um das Leben von Menschen zu schützen und Betroffenen helfen zu können.“
AWO zur Aktionswoche Alkohol
11.06.2024